In Deutschland leben fast 83 Millionen Menschen. Die verbrauchen so viele Ressourcen, dass schon Anfang Mai das, was uns umgerechnet zur Verfügung steht, aufgebraucht ist. Wir haben also rein rechnerisch die Menge an natürlichen Ressourcen, die sich im gleichen Zeitraum bezogen auf unsere Größe wieder regenerieren, schon längst verbraucht. Und wir leben auf Pump. Sprich: diese Ressourcen werden den kommenden Generationen fehlen. Gleichzeitig leben wir auf Kosten der Menschen im globalen Süden, die weniger Ressourcen als wir verbrauchen, aber stärker unter denökologischen Folgen leiden.

Was Politik und Demokratie damit zu tun haben, erklärt Politikwissenschaftlerin Carolin Bohn vom ZIN in Münster:

Ungerechtigkeit auf der Erde und frühe Erschöpfung der weltweiten Ressourcen