Und da ist er rum, der März. Grüne Stadt war unser Thema und es war gar nicht so einfach, auf den Punkt zu bringen, was das eigentlich genau ist. Was macht eine Stadt nachhaltig? Wie können viele Menschen auf wenig Platz so leben, dass sie Ressourcen schonen?

Im März war der Wum drin

Wir haben das Thema aus verschiedenen Richtungen beleuchtet. Anita wollte zum Beispiel eine eigene Gartenparzelle mieten, fürs „Urban Gardening, und da ihr eigenes Gemüse säen und ernten. Auf meinem Balkon ist das schwierig. Aber diese Parzellen werden oft schon im Herbst des Vorjahres verteilt, man muss sich „bewerben“ und die Plätze sind sehr schnell vergeben. Mehr Glück hatte Anita mit ihrer Wurmkiste. Darin leben ca. 500 Regenwürmer und fressen völlig geruchsneutral alles auf, was sie so an Biomüll rein legt.

Wilma-wurmkiste.de

Außerdem haben wir ganz viel geploggt. Waren also Joggen und haben dabei Müll aufgesammelt. Denn das gehört ja auch zum Thema Grüne Stadt: Müll ordentlich entsorgen. Wahnsinn, was so in den Parks, Straßengräben und Gebüschen rumliegt. Und Wahnsinn, wie groß die Resonanz aufs Plogging ist. Viele wollen uns unterstützen, sind der Facebook-Gruppe beigetreten und auch die Medien berichten über die Aktionen. Wenn ihr mehr wissen wollt, schaut doch mal auf unserer Plogging-Seite vorbei.

Grüne Stadt dank Bewegungsprofilen?

Caro hat in diesem Monat einen Blick in die Zukunft gewagt. Es ging um die Frage, wie künstliche Intelligenz beim Thema Grüne Stadt helfen kann. Intelligente Stromzähler, Car-Sharing-Autos, die immer da sind, wo wir sie gerade brauchen – das alles geht nur, wenn wir bereit sind, einen Teil unserer Daten zu teilen. Wie unsere Haltung dazu ist und wie unsere Bilanz im März zum Thema Grüne Stadt insgesamt ausgefallen ist, haben wir bei WDR5 Leonardo erzählt. Hier könnt ihr es euch noch mal anhören: